Winter in Schnauzerland

Benny, unser kleiner Sorgenschnauzer, hat seine Kackeritis überstanden. Der kleine Kämpe hat den Viren getrotzt und ist wieder oben auf!

Frauchen hatte letztes Wochenende von langer Hand eine Reise zu unserem Sohn in Wilhelmshaven geplant. Wie mit den Schnauzern verfahren? Ursprünglich war meine Idee, wir nehmen die Jungen mit auf große Fahrt. Nach weiblicher Rechenkunst und femeniner Logik, entschied Frauchen kurzerhand, dass wir bei unserem Sohn und nicht in der Pension nächtigen.
Die Satans Meute Herren hatten sich im Vorfeld schon bereit erklärt, den Großen in Obhut zu nehmen.

„Armes Haustier“: In den kältesten Nächten des Jahres musstest Du im Zwinger schlafen. Nichts gegen die Züchter, sie unternahmen Alles, um ihrem groß gewordenen Welpen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen!

Herrchen litt an der Nordsee unter der Trennung von seinem Riesenschnauzerfreund. Da half auch kein aufmunternder Kontakt über „Gesichtsbuch“ und Co. Benny benahm sich an den Nordseestranden mustergültig. Er genoss sichtlich die doppelte Portion Zuwendung und Streicheleinheit.

Spike fremdelte nach der stürmischen Begrüßung etwas. An den ersten beiden Tagen wollte er unbedingt immer wieder in den Garten. Wahrscheinlich war ihm unser Wohnzimmerklima nach dem Kälteschock zu warm. Wenn Herrchen jetzt aus dem Haus geht, zeigt er eine unbekannte Eigenart. Ließ er uns früher kommentarlos ziehen, beißt er jetzt zärtlich in den Unterarm und hält diesen fest, als wollte er sagen: „Bleib doch!“

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Wieder zu Hause!
Wieder zu Hause!