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Weihnachtswünsche

Allen regelmäßigen Lesern, allen ab-und-an-Vorbeiguckern, allen Schnauzermenschen und allen Hundefreunden wünschen wir geruhsame Tage und viel Glück im kommenden Jahr! Den Hunden wünschen wir viele nicht zündende Raketen und Knaller und eine Katze:

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Vorweihnachtsszeit = Stress

… oder wie würde ein Außenstehender die nachfolgenden Bilder bewerten?

{besps}hundeleben{/besps}

Mal ganz abgesehen davon, dass Frauchen nur schwer in die weihnachtliche Ruhe hinein findet, den Schnauzerjungen ist offensichtlich kein Stress anzumerken! Während Frauchen werkelt, entstanden diese Schnappschüsse.

Wir waren uns eigentlich einig:

Das Schlafzimer ist tabu! – Ins Bett kommen die „Jungs“ nicht! – Also Silvester dürfen Sie schon mal mit hinein!

Es sieht eher so aus, als wäre Spike so gnädig, mir sein Körbchen für die Nacht zu überlassen! Den Wäscheschrank darf Frauchen mit Bennys freundlicher Erlaubnis nach Benutzung gern wieder auf „Vorder-Hund“ bringen!

Hundemenschen sind schon irre!

Adventszeit – Ruhe und Harmonie

Die Vorweihnachtszeit läßt einem bewußt werden, dass die Kräfte zur Neige gehen. Frauchen ist agil wie immer, den Schnauzern ist die Jahreszeit egal, aber ich bin fertig!

Beim Spielen und Schmusen mit dem Riesen merke ich, wie langsam ich geworden bin! Das Resultat ist hier zu bewundern!

 

 

Ich betone ausdrücklich, auch wenn ich Frauchen hier manchmal burschikos erscheinen lasse, das war sie nicht!

Freitag:
Wir sind uns nach all der Rudelzeit immer noch nicht sicher, welcher Schnauzer hier wirklich der Boss ist. Benny bietet Spike immer wieder Paroli, Spike wehrt „Annäherungsversuche“ durch simples Aufstehen ab!

Beim Futter sind die Rollen jedoch klar verteilt! Als Benny am Abend vermeintlich „Spikes Knochen“ (Benny war fertig und ließ den Rest liegen) zu nahe kommt, macht der Riese unmißverständlich klar, wo seine Grenzen sind! Über den auf dem Bauch liegenden Zwerg bricht ein Ungewitter herab. Kurz, effektiv und doch wohldosiert. Das physische Ergebnis sind zwei kleine Kratzer an beiden Ohren.

Der kleine Mann hat Herz! „Er guckt Spike mit dem A… nicht mehr an!“ Spielaufforderungen werden seitdem eiskalt ignoriert.

Heute, beim gemeinsamen –von Frauchen geplanten- Adventsspaziergang an der Elbe zwischen Dresden und Meissen, war wieder so etwas wie Rudelharmonie zu spüren!

{besps}advent11{/besps}

kurze Szenen

Da es, nach dem glücklich ausgegangenen „Unfall“, nicht wirklich etwas Wichtiges zu berichten gab, herrschte hier eine geraume Zeit Funkstille. Diese kleine Sequenz  soll als Entschädigung dienen:

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Alltag

Es ist -nach dem Schnitt- nicht wirklich etwas aufregendes passiert. Abgesehen davon, dass Spike seine Liebe zu Rehen entdeckt hat, und somit am letzten Sonntag „abgedampft“ ist. Das ist schon ein blödes Gefühl, wenn du da stehst wie Max in der Sonne und wartest, ob dein Hund in der nächsten Minute eine Rehkeule mitbringt, oder ob er einfach nur mal so ausprobiert, wie lange du an einem Ort verharren kannst.

Heute verwechselte Spike einen Kleintransporter mit einem Reh, und schon wieder war er auf und davon. Frisch von den OP-Fäden befreit, benimmt sich Spike wie ein Jagdhund.

Dafür nimmt seine Bereitschaft, individuelle Zuwendungen zu gestatten immer mehr zu. Spike wird mehr und mehr zum Schmusehund. Als Herrchen zum Zigaretten holen fuhr, weigerte sich der Riese ins Haus zu gehen. Er wollte Herrchens Ankunft genießen! Somit fasste er das Leckerlie ab und Herrchen fühlte sich als die wichtigste Person überhaupt!

Cut

{jcomments on}Usedom in Dresden – mit dieser geographisch nicht ganz exakten Aussage dürfte das Wesentliche gesagt sein!

Nachdem Frauchen mit ihrem Spieltrieb (DAS IST KEINE KRITIK!!!) meinen Riesen außer Gefecht gesetzt hat, waren wir hin und her gerissen. Usedom ja oder nein?

Am frühen Morgen in der Küche (wo denn auch sonst, wenn man Spike finden will) stellen wir kleine, pfenniggroße (der Cent tut’s auch) Blutstropfen fest!

Anruf bei Tierklinik Popp, Termin ab 9:00 Uhr möglich. Nach einer kurzen Inspektion, seitens des Chefs persönlich, hieß es: Der Riese bleibt hier! Auf Kohlen sitzend wartete Herrchen allein zu Haus – bis 17:00 Uhr. Dann konnten wir den „Glasspezialisten“ aus der Klinik abholen – für den halben Preis des mir von Frauchen so lange vorenthaltenen IPads! Spieltherapien haben eben ihren Preis!

Hunde, die narkotisiert wurden, wirken immer wie kleine, wehleidige Welpen. Benommen und doch wieder glücklich über die Rudelwiedervereinigung, trabte Spike mit uns nach Hause.

Erneut opferte ich eine meiner hocherotischen Bermuda-Shorts, nähte dieses auf Taille und schnitt an den hundetypischen Stellen die dort (teilweise) noch nicht vorhandenen Löcher hinein. Somit ersparen wir Spike dieses Ungetüm von Halskrause und er kann trotzdem nicht an der Wunde lecken! Ob Calvin Klein jemals in Erwägung zog, dass seine Modeschöpfungen auch einem Riesenschnauzer zu einer guten Figur verhilft???

Heute benimmt sich der Patient so, als sei nichts gewesen! Er entlastet beim Sitzen die linke Pobacke und liegt etwas rechtslastig. Er hatte schon wieder genug Power, um den Postboten „liebevoll“ zu begrüßen!

{besps}podex{/besps}

tiefer Einschnitt – Spike

{jcomments on}Herrchen bereitet die Technik für seine und Spikes Reise nach Usedom vor. (Frauchen muss mit Benny zu Hause bleiben.) Plötzlich ein lauter Knall!

Während des Spieles von Frauchen mit Spike springt dieser mit der linken Pobacke auf den seit drei Jahren an der Stelle stehenden Glastisch!

Ergebnis:

{besps}glastisch{/besps}

Da der Riese leicht „neben sich steht“ und die Schnittwunde immer wieder leicht blutet, ist unsere nächste Tour nicht nach Usedom, sondern zum Tierarzt. Mal sehen, wie das fachkundige Urteil ausfällt!

(Eigentlich wollte ich seit 7:00 Uhr unterwegs sein, der Tierarzt öffnet seine Praxispforte aber erst 9:00 Uhr! Usedom rückt in weite Ferne!)

Schulung bei Freunden

Wir waren verabredet am Freitag um 16:00 Uhr. Pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk erscheint Uwe- mit Kuchen! Wir wollen hier vom Wissen der Satens Meute Menschen profitieren, uns aber  nicht durchfuttern! Aber diese nette Geste des Hausherren, war symptomatisch für dieses Wochenende. Wir waren zu Besuch bei perfekten Gastgebern, die in diesen Tagen zu Freunden wurden. Erhofft hatten wir lediglich ein Paar Tipps, um unsere Fährtenhunde ein kleines Stück nach vorne zu bringen!

Schon im Verlauf des Nachmittages wird klar, Uwe verfolgt seinen Plan. Scheinbar belanglos fragt er Frauchen und mich ganz gezielt aus, was wir erwarten. Uwe ist ein absoluter Profi, der sein (unser)  Ziel für uns umsetzen will.

Sonnabend, wir fährten. Spike zeigt eine 1A Suche, Benny sucht konzentriert, verweist aber nicht. Gabi, die Chefin der Satans Meute, findet sehr schnell den Hebel, um Benny das Verweisen schmackhaft zu machen! Seine „Püppi“, für die er sterben würde, wird als Motivationsobjekt eingesetzt. Gabi und Uwe scheinen sich wortlos zu verstehen. Sie geben sich kurze Stichworte und sind sofort ein eingespieltes Dozententeam.

Mittags werden wir von Beiden zum Abfischen eingeladen. Sie nehmen uns als Gäste mit, nicht nur als eine voreilig zugesagte Verpflichtung. Welcher Züchter kann von sich behaupten, dass er seine Welpenkäufer -mehr sind wir eigentlich nicht- an seinem Alltag teilhaben läßt? Am Nachmitag geht es auf, zu Runde zwei. Uwe kümmert sich um Frauchen, um diese mit seiner unnachahmlichen Mischung aus Ironie und absolutem Fachwissen für Bennys Fährtenarbeit fit zu machen.

Kurz danach darf ich mit Gabi eine Trainingseinheit absolvieren (genießen wäre wohl übertrieben, da Gabi zwar sehr freundlich, aber auch sehr kritisch ist). Während Spikes zweiter Fährte am heutigen Tage, lerne ich im Umgang und praktischen Handling mehr, als ich mir für dieses Wochenende erträumen konnte. Die Frau ist eine Wucht… die Sucharbeit eher unbefriedigend. Mein Allheilmittel, ich lenke Spike (Einstein) über die Leine fällt sofort auf und wird unterbunden. Führerhilfen jeder Art werden, ganz gleich ob bewusst oder aus Unwissen heraus gegeben, sofort kritisiert.

Die Tipps, sind mit Gold nicht aufzuwiegen! Spike s u c h t !!!  voller Freude und es ist ein Suchen mit Engagement, Fehlerkorrektur und Kampfgeist. Der Satans-Meute-Riesenschnauzer will unbedingt das Ende der Fährte finden, ganz gleich, ob vorher alles anders war, ob er Unterstützung erhielt, oder ob Herrchen ihn mit seiner Schmuseunterbrechung vom wunderschönen Suchen abhielt.

Abends, bei einem sehr gemütlichen Beisammensein, werden die Leistungen per Fotobeweis ausgewertet. Frauchen hat einen Zweihand-Leinentick! Über diese Unbeholfenheit im Umgang mit der Fährtenleine kann ich, als absoluter Leinenprofi, nur lachen!

{vsig}leine{/vsig}

Sonntag, Uwe hat schon die Fremdfährte für Spike gelegt! Wir stehen wieder auf dem Acker. Spike beginnt und sowohl Uwe, als auch ich, sind der Meinung, dieser Hundejunge sucht sehr gut. Die Rüdinnen sehen das zwar etwas anders, aber für uns drei Jungen,war das eine Reife Suchleistung! Charmant wie Uwe ist, verkneift er sich weitere Kritik an meiner Leistung, wahrscheinlich wissend, dass mein Input-Potential ausgeschöpft ist.

Benny übt die Päckchenstraße, Frauchen die Orientierung auf dem Feld – so etwas nennt man Vollbeschäftigung! Uwe lässt sie eine weitere Fährte legen, die Benny nie absuchen wird! Nur so, um ihre Konzentration zu schulen; das weiß sie nur noch nicht! Außerdem macht es auch Spaß, seine Frau über einen Acker latschen zu sehen, wie ein Storch im Salat! Man sollte eben zuhören, wenn der Ausbilder Anweisungen gibt!

Nach dem Mittagessen -in einem erstklassigen Restaurant in Bad Schmiedeberg- geht es auf zur letzten Runde! Großkotzig lege ich für meinen Traumsuchhund eine ausgefallene Fährte. Gabi, Uwe und selbst Frauchen schütteln nur den Kopf. Lang, mit Bogen und spitzen Winkeln und, und, und! Immerhin hat der Riese -nach meiner Auffassung- ein Konditionsproblem!

Spike kämpft sich bis zum ersten Winkel, den ich prompt überlaufe. Als er sich -unter grober Missachtung meiner Hilfe, dass es da noch weiter gerade aus gehen muss- hinter Gabi und mir wieder in die Fährte hinein sucht, entstand folgendes Bild, welches Frauchen heute noch „feiern“ lässt:

{besps}leinebt{/besps}

Das Leinenproblem von Frauchen ist direkt harmlos gegen meine Leinen-Grobmotorik!

Langer Rede kurzer Sinn: Spike kämpfte wie ein Löwe um die für ihn eigentlich unlösbare Fährtenaufgabe zu bewältigen und schaffte sie! Dabei ließ er einen Gegenstand aus, verwies 2x mittels wütendem „aus der Spur Werfens“ die hier wirklich störenden Gegenstände! Das Leckermäulchen am Ende der Fährte war für diese Leistung eigentlich völlig unterdimensioniert.

Merke:

Hängt in der Fährte schwer und dumm,
das Herrchen an der Leine rum,
den Schnauzer stört nur das Gewicht,
am Suchen hindert es ihn nicht!

Benny hingegen hat mit Frauchen wohl die gelehrigere Fährtenschülerin erwischt. Nachdem die Gegenstände komplett von der Fährte genommen wurden (bis auf den letzten), geht er mit Freude in die Spur. Das „U“, mit zwei zusätzlichen rechten Winkeln und einem langen Bogen, suchte er bravourös ab. Abgekämpft, mit Knie- und Rückenschmerzen, nahm Frauchen das ehrliche Lob von Uwe entgegen.

Unser Ausflug zu unserem Zwinger v. d. SATANS MEUTE, war für uns eine ganz neue Erfahrung! So viel Sympathie, so viel Gastfreundschaft, so viel Hilfe – wir sind überwältigt. Während Gabi versuchte zu helfen, wo es ging, sorgte Uwe dafür, dass die Fülle an Informationen, die wir zu verarbeiten haben, uns nicht „erschlägt“!

Gabi und Uwe, wenn Ihr diese Zeilen lesen solltet: IHR SEID EIN TOLLES TEAM und wir stehen tief in Eurer Schuld! Danke für die perfekte Schulung, Danke für die (von uns nicht eingeplante) liebevolle Betreuung, Danke für Eure „geopferte“ Zeit, DANKE!