Hollywood am Fährtenansatz
Ein krankes Herrchen, ein verletzter Zwergschnauzer – das bedeutet eigentlich ein ruhiges Wochenende. Leider nicht so bei Frauchen. Ihre Logik: Das vergessen die beiden Wimmermänner, dass ihnen etwas fehlt und der Riese hat auch noch eine sinnvolle Ausarbeitung.
Benny bekommt eine Fährte mit vielen Winkeln gelegt. Für Spike mache ich es einfacher, er muss einen hundeverseuchten Fußweg, angrenzendes Gestrüpp und eine Straße überqueren.
Nach dem Fährtenlegen gehen wir noch einmal kurz mit den Schnauzern auf das Feld und lassen sie etwas toben. Benny läuft und tollt ganz normal.
Bennys Fährtenansatz: Benny läuft normal neben Frauchen. Plötzlich erkennt er den Fährtenansatzstab, mit einem Schlag ist die linke Vorderpfote angewinkelt und wird definitiv nicht mehr eingesetzt. Sein Blick spricht Bände:“Ich kann doch nicht wirklich mit drei Pfoten suchen!?“ Aber Frauchen zeigt -welch Wunder- de, Zwerg gegenüber die selbe Härte, die sonst nur Herrchen zu spüren bekommt. Und siehe da, nach ungefähr sechs Schritten findet der kleine Brad Pitt Futter in der Fährte, nimmt die Pfote runter und fährtet komplett durch. Er hat eine seit langem nicht mehr gezeigte Freude in der Fährtenarbeit gehabt. Die Winkel lief er wirklich gut und beim Verweisen musste Frauchen nur einmal darauf hinweisen, dass Platz halt wirklich komplett den Bauch auf den Boden bedeutet und nicht nur eine Brustberührung darstellt.
Spike hat seine erste Fährte bravourös gemeistert. Bei der zweiten Fährte, hat er gelernt, dass Straßenquerungen nicht nur rechtwinklig, sondern auch schräg möglich sind. Bei einem auf der Straße getretenen Winkel habe ich den Riesen wahrscheinlich überfordert. Aber: Mit kreisendem Suchen fand er seinen Jackpott nach kurzer Zeit ganz allein! Herrchen ist so stolz auf seinen Fährtenriesen!





