Wochenrückblick
Nachdem, was hoffentlich auffiel, sich Herrchen ans Layout dieser Seite gemacht hat (Beifallsbekundungen bitte direkt an mich, Kritiken -wie immer- an Frauchen), kann er wieder schreiben.
Das Wichtigste am Anfang: Armina hat einen Interessenten, der sich morgen Nachmittag die kleine, quietschfidele Schäferhündin ansehen wird. Ob es klappt, steht noch in den Sternen. Passen die potentiellen Besitzer zu Armina? Gefällt ihnen unsere Schäferhunddame? Viele Fragen – keine genaue Antwort.
Unser gestriger Besuch bei Armina, hat uns deutlich gezeigt, wie anhänglich unsere Schäferhündin ist. Geeicht auf ihre Besitzerin, ließ sie sich kaum auf ein Gespräch mit unseren Schnauzern ein. Kurzer Spielansatz mit Benny (der Herzensbrecher hat halt „Schlag bei den Frauen“), kurze heftig-freundliche Begrüßung mit Spike -das war es! Auf der „Rudel-Integrations-Runde“, merkte man ihr den Stress und vordergründig die Sehnsucht nach ihrer Pflegestation deutlich an. Zurück in der Sicherheit ihrer vertrauten Umgebung, taute sie sichtlich auf!

Unsere Schnauzer haben in den vergangenen Tagen viel erlebt. Benny, der „Kleine“, macht in der Fährtenarbeit große Fortschritte. Im Zusammenspiel mit „Motte-Mutti“ (dass Hundehalter immer den Hundenamen für die Personen nehmen) sind nach den kläglichen Ansätzen unsererseits schon ansehnliche Suchergebnisse zu verzeichnen. Was ich nur nicht verstehe: Warum versteckt Frauchen die Gegenstände und freut sich dann, wenn sie ihre vorher selbst ausgelegten Gegenstände wieder findet, wie ein kleines Kind? Benny ist jedesmal total von den Socken, möchte am liebsten aus dem „Sitz“ aufstehen und sich mitfreuen. Mit Futter und guten Worten holt ihn Frauchen immer wieder auf den -ohnehin sehr nahen- Boden der Realität zurück.

Spike hat sich noch immer nicht entschieden, ob er nun Herrchen beschützen will, oder lieber doch die Nase ins Feld steckt. Das Verwehren des Schutzdienstes (am „Marterpfahl“ stehend zusehen), zeigte nicht die gewünschte Wirkung. Zwar ging er streckenweise „nach vorn“, aber angeblich fehlte ihm der richtige Drang. Fremde Hündin und Passanten waren aber teilweise auch so interessant.
Mit der „Motte-Mutti-Methode“ machen wir Spike gerade klar, dass in der Fährtenarbeit die Gegenstände für ihn das Maß aller Dinge sind. Klug wie er ist (ganz das Herrchen
), hat er schnell begriffen: Gegenstand = Futter, Fährtenende = Spezial-lecker-Futter. Wenn wir uns wirklich auf das Fährtentraining spezialisieren, müssen wir aufpassen, „dass er nicht aus dem Leim geht“! Denn die Anregung, auf die Fährte geht er hungrig, können wir bei seinem schmachtenden Blick nur sehr schwer umsetzen.





