Schnauzerurlaub in Priesitz
Herrchen und Frauchen haben -wenn auch selten- noch richtige familiäre Verpflichtungen. Ein anstehender Umzug in der Familie erforderte, die Schnauzerjungen kurzzeitig in gute Hände zu geben. Was also lag näher, als Einstein / Spikes Züchterin (Uwe nicht vergessend) zu bitten.
Während der Riese diese Trennung schon kannte, war es das erste Mal im Leben des Zwergschnauzers, dass er von seinem über alles geliebten Frauchen getrennt wurde. Die beiden „Pateneltern“ bemühten sich mit aller zur Verfügung stehenden Kraft, unseren Hundejungen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Dafür hier noch einmal ein herzliches D A N K E S C H Ö N ! IHR SEID SUPER!
Die Schnauzer waren in besten Händen, um unsere Erziehungsfehler in der knappen Woche ansatzweise auszubügeln.
- Darf ein Riese wirklich beim Gassi-Gehen nicht an der Leine zerren, Frauchen und Herrchen quasi am gestreckten Arm durch die Landschaft ziehend?
- Sind Rehe tatsächlich nicht zum Jagen gedacht?
- Sehen Hunde in Katzen nicht natürliche Spielkameraden, mit denen man gut Haschen spielen kann?
- Ist es für den Hundemenschen nicht sicherer, den Riesen zuerst durch die Tür drängeln zu lassen?
Ziemlich unsicher, ob die Heimat auch wirklich Heimat bleibt, ließen uns beide Schnauzer zu Hause nicht einen Augenblick aus den Augen. Spike beschlagnahmte vorbeugend den Fahrersitz und Benny wurde zu Frauchens Schatten. Keinen Schritt durfte sie unbeobachtet gehen, ohne dass der Zwerg ihr zu folgen versuchte.
Heute, zwei Tage später, hat sich die Lage normalisiert. Nur das „Kuschelbedürfnis“ ist bei beiden Schnauzern wesentlich stärker ausgeprägt, als vor dem „Züchterferienlager“.





