Frauchen plant den Sonntag

Die Drohung

Nach dem unerwarteten Frühlingsaufblitzen, findet es Frauchen gestern Abend ganz toll, dem gestressten männlichen Publikum zu verkünden:

Wecken gegen 07:00 Uhr (es ist Sonntag!!!), Benny spaziert zum Bäcker und Herrchen fährt mit Spike Rad. Am Nachmittag findet laut unserem Feldwebel das erste Fährtentraining dieses Jahres statt. Dieses ist auch schon mit Kathrin organisiert.

Hallo – das ist der einzige freie Tag der Woche!

Die Ausführung

Mitten in der Nacht, werde ich „zärtlich“ von Benny geweckt. Was Frauchen nicht weiß, das Fahrrad ist nicht einsatzfähig. Frauchens nonverbale Kommunikation ist einzigartig. Ohne ein Wort lässt Sie mich mit einem alles sagenden Blick allein! Innerer Schweinehund, tut mir leid, aber ich muss Dich besiegen, sonst gibt es mordsmäßigen Knatsch! Bei geplanten Aktivitäten für unsere Schnauzer kennt Mutti kein Erbarmen… mit mir! Also laufen wir gemeinsam zum Bäcker. Bei diesem angekommen, frage ich mich, wie bin ich hierher gekommen, was macht der tolle Hund an meiner Seite, was wollen wir hier eigentlich? Diese nächtlichen Gewaltmärsche sind wirklich nichts mehr für mich!

Kurz vor Mittag geht die Hektik los. Fährtengegenstände an die Person (sonst riecht es nicht; dabei reichen 5 Minuten in meinen durchgelaufenen Heute-Morgen-Marschsocken, damit selbst ich die Gegenstände rieche), Futter kochen, Markierstäbe suchen, …

 

Die Fährte

Das „Anfährten“ mit Motte-Mutti versetzte uns in angenehmes Staunen! Kathrin -kompetent und freundlich, wie immer- ließ Benny und Spike mit einer einfachen, geraden Fährte beginnen. Aller 20 Schritte kamen insgesamt 11 Gegenstände ohne Futter in die Spur. Sowohl Benny, als auch Spike leisteten in ihrer ersten Fährte hervorragende Arbeit. Sie verwiesen nahezu so, wie wir im Spätherbst aufgehört hatten. 

Die zweite Fährte, mit einem Winkel wurde von Spike besser bewältigt. Benny hatte hier kleinere Schwierigkeiten.

Nachdem Motte ihre beiden Fährten souverän gemeistert hatte, wurde Benny erneut in die Spur geschickt. Klein und fein war jetzt das Motto. Der Zwerg hat die dritte Fährte mit Freude und ohne nennenswerte Probleme absolviert.

 

Kathrin und den Hunden sei Dank: Aus der „Ich-versaue-Dir-den-freien-Tag-Idee“ von Frauchen, wurde ein unwahrscheinlich schöner Sonnen-Sonntag-Nachmittag in der Natur.

PS: Wenn Frauchen das so tatsächlich von Anfang an so geplant hat, dann auch ihr von uns Jungen ein versöhnliches Dankeschön!