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Nur ein Paar Informationen

Nach dem Vorfall von vor einem Jahr, hatten wir Ruhe. Nunmehr wenden sich Spikes Gegner mit allen Mitteln gegen uns. Es geht, – wie sollte es anders sein- nur ums Geld. Dazu wird mit sehr harten Bandagen gegen uns vorgegangen. Wir sind also momentan mit anderen Problemen beschäftigt, als unser Tagebuch hier in gewohnter Form zu aktualisieren.

Ich bitte daher um Verständnis, wenn ich in den nächsten Tagen hier nur sehr wenig über Spike und Benny berichte.

Nur kurz: Heute kam es zu ernsthafteren Rangkämpfen, die bei Benny für ein stark blutendes Ohr sorgten. Der Kleine schmollt mit Spike, der schmollt momentan mit mir. Frauchen schmollt mit uns Jungen und in der Geschlechtersolidarität ignorieren wir Frauchen einfach kollektiv. Wie kann ich auch nur Spike von Benny trennen und maßregeln, diesen aber vor Frauchen in Schutz nehmen. Frauchens Hund am Ohr blutend! Ich glaube, ich begreife die Frauen nie!

Nacht-Fährte

Nach dem gestrigen Erfolg, versuchten wir heute erneut eine Fährte zu legen. Beginn 17:00 Uhr – Sonnenuntergang: 16:30 Uhr! Bei diesem Licht war es schon ein Wunder, dass wir die Hunde noch gesehen haben, geschweige die ausgelegten Gegenstände! 

Blind wie die Maulwürfe stolperten Spike und Herrchen über das mit Pferdegeruch überlagerte Areal. Hier irgendwo müsste doch der erste Gegenstand gewesen sein! Und wie auf Kommando legt sich Spike nieder. Zwischen seinen Pfoten, im Dunkel kaum zu erahnen – der erste Gegenstand! 

Von den zehn ausgelegten Gegenständen liegen nur noch zwei auf dem Feld – alle anderen hat Spike mir deutlichst angezeigt (die Liegerichtung war mir in diesem Moment schnurz-piep-egal). Wer sagt hier Suchhund? FINDEHUND!

Lohn der Mühe

 

Feierabend

PS: Frauchen übt noch an der Qualität der Schnappschüsse!

Frauchen plant den Sonntag

Die Drohung

Nach dem unerwarteten Frühlingsaufblitzen, findet es Frauchen gestern Abend ganz toll, dem gestressten männlichen Publikum zu verkünden:

Wecken gegen 07:00 Uhr (es ist Sonntag!!!), Benny spaziert zum Bäcker und Herrchen fährt mit Spike Rad. Am Nachmittag findet laut unserem Feldwebel das erste Fährtentraining dieses Jahres statt. Dieses ist auch schon mit Kathrin organisiert.

Hallo – das ist der einzige freie Tag der Woche!

Die Ausführung

Mitten in der Nacht, werde ich „zärtlich“ von Benny geweckt. Was Frauchen nicht weiß, das Fahrrad ist nicht einsatzfähig. Frauchens nonverbale Kommunikation ist einzigartig. Ohne ein Wort lässt Sie mich mit einem alles sagenden Blick allein! Innerer Schweinehund, tut mir leid, aber ich muss Dich besiegen, sonst gibt es mordsmäßigen Knatsch! Bei geplanten Aktivitäten für unsere Schnauzer kennt Mutti kein Erbarmen… mit mir! Also laufen wir gemeinsam zum Bäcker. Bei diesem angekommen, frage ich mich, wie bin ich hierher gekommen, was macht der tolle Hund an meiner Seite, was wollen wir hier eigentlich? Diese nächtlichen Gewaltmärsche sind wirklich nichts mehr für mich!

Kurz vor Mittag geht die Hektik los. Fährtengegenstände an die Person (sonst riecht es nicht; dabei reichen 5 Minuten in meinen durchgelaufenen Heute-Morgen-Marschsocken, damit selbst ich die Gegenstände rieche), Futter kochen, Markierstäbe suchen, …

 

Die Fährte

Das „Anfährten“ mit Motte-Mutti versetzte uns in angenehmes Staunen! Kathrin -kompetent und freundlich, wie immer- ließ Benny und Spike mit einer einfachen, geraden Fährte beginnen. Aller 20 Schritte kamen insgesamt 11 Gegenstände ohne Futter in die Spur. Sowohl Benny, als auch Spike leisteten in ihrer ersten Fährte hervorragende Arbeit. Sie verwiesen nahezu so, wie wir im Spätherbst aufgehört hatten. 

Die zweite Fährte, mit einem Winkel wurde von Spike besser bewältigt. Benny hatte hier kleinere Schwierigkeiten.

Nachdem Motte ihre beiden Fährten souverän gemeistert hatte, wurde Benny erneut in die Spur geschickt. Klein und fein war jetzt das Motto. Der Zwerg hat die dritte Fährte mit Freude und ohne nennenswerte Probleme absolviert.

 

Kathrin und den Hunden sei Dank: Aus der „Ich-versaue-Dir-den-freien-Tag-Idee“ von Frauchen, wurde ein unwahrscheinlich schöner Sonnen-Sonntag-Nachmittag in der Natur.

PS: Wenn Frauchen das so tatsächlich von Anfang an so geplant hat, dann auch ihr von uns Jungen ein versöhnliches Dankeschön!

 

Anpassungen des Tagebuches

{jcomments off}Abweichend von den hier sonst niedergeschriebenen Alltäglichkeiten, in diesem Artikel geht es um mehr!

1.) Allen (Mit-)Lesern dieses Tagebuches wünsche ich weiterhin viel Freude. 

Da Teile meines Tagebuches gegen mich verwendet wurden, sehe ich mich gezwungen einen internen Bereich für registrierte Besucher zu schaffen. 

 

Bitte haben Sie Verständnis für diesen Schritt und melden Sie sich kurz an. Die Freischaltung erfolgt umgehend („von Hand“).

Natürlich können Sie auch weiterhin hier unangemeldet unseren Werdegang verfolgen, allerdings in einer leicht „angepassten“ Version.

Danke für Ihr Verständnis!


2.) Wenn Sie helfen können, indem Sie jemanden kennen oder selbst Interesse haben:

„blonde Hovawartwelpen (Wurftag: 24.09.2010) suchen ein liebevolles schönes Zuhause!

6 Rüden und 1 Hündin möchten gern ihren Aktionsradius vergrößern und einen festen Platz im neuen Rudel einnehmen dürfen. Die Welpen sind entwurmt und geimpft.

Anfragen unter: Tel.030/8051308″

 


PS: Im Gegensatz zu Frauchen habe ich schon mit dem Training meines Kunststückchens begonnen – und Spike hat verdammt schnell kapiert, was Herrchen will! Mit diesem Trick schlage ich Frauchen um Längen!

Also nicht: „Armes Haustier!“ – sondern „armes Frauchen!“

Wann ist endlich Wochenende?

Der Wettbewerb zwischen Clickern und Futter ist vorbei! Nach dem, schon angesprochenen , Spaziergang ging es also los.

Herrchen schnappt sich Benny (den Zwerg) und gibt das Kommando … nichts passiert! War mir doch klar, dass mit dem bisschen rumgeclicker kein Blumentopf zu gewinnen ist! Noch einmal … nicht geschieht!
Nach meiner Methode – Futter bis die Jungen von allein rollen – ein letzter Anlauf … und jetzt macht der Zwerg sogar eine Doppelrolle! Auch die Versuche vier und fünf -ohne Futter!- klappen auf Anhieb! Sch…ön für Frauchen – schlecht für mich! Als Frauchen hereinkommt, um den Wettkampf offiziell zu beginnen, rollt Benny, als wäre er im letzten Leben ein Kugelblitz gewesen! Frauchen ist eben doch die Beste!

Spike ist drann! „Platz!“ „Rollen!“ Spike rollt, was bei seiner Körpergröße nicht ganz so elegant aussieht, wie bei seiner Miniaturausgabe! Aber auch er rollt um seine Körperlängsachse, ohne Probleme!

Ein klassisches UNENTSCHIEDEN – meine ich!

Frauchen sieht das natürlich wieder gaaanz anders! Nach ihrer Meinung muss eine Entscheidung getroffen werden!
Somit geht der Wettkampf in eine zweite Runde: Benny wird durch Frauchens Beine durchlatschen müssen und ich werde Spike dazu bringen, dass er mit mir rückwärts läuft! (Frauchens Übung erspare ich mir mit Spike aus gesundheitlichen und ästhetischen Gründen!)

 

Mein Fazit der (nunmehr ersten) Runde:
Jede Methode hat ihren Reiz. Benny, der schon sehr früh auf den Clicker konditioniert wurde und nunmehr erneut damit trainiert wird, kann sehr viel leichter und punktgenauer bestätigt werden.
Was mich persönlich dabei stört ist, dass Spike sich beim Geräusch des Clickers sein eigenenes, nicht verdientes, Leckerlie abholen will. Der Schlaumeier (heißt nicht umsonst „Einstein“) hat schnell begriffen, wie der  Clicker läuft.
Meine Futter-Methode war der einfachste Weg, Spike etwas beizubringen.
Wer von Frauchen so sehr auf Diät gehalten wird, (ich spreche da aus Erfahrung Wink) der tut für etwas Futter ALLES!

Das Duell der Giganten

Das Experiment – Clicker gegen Leckerlie –  geht heute zu Ende! Frauchen will es wirklich wissen! Also: Ärmel hoch krämpeln, und die Hundejungs noch einmal mental auf das Duell evorbereiten.

Unsere Einstimmung auf das Duell der „Hundeexperten“ Wink:

http://www.youtube.com/watch?v=aRK4R6wN-Z4

Jahreswechsel

Allen, die diesen Blog wohlwollend beobachten, allen Hundebesitzern und allen Hundesportfreunden in Nah und Fern:

Ein erfolgreiches Jahr 2011 für ALLE!

Happy new Year

Unser Silvester verlief etwas stürmisch. Das „liebe Frauchen“ hat vorsorglich dafür gesorgt, dass wir schon früh mit unseren Hundejungen einen großen Spaziergang unternehmen. Auch das nachtmittägliche Gassigehen verlief sehr entspannt. Knaller wurden von unseren Schnauzern eiskalt ignoriert – richtige Schutzhunde eben!

Nach dieser Einschätzung trauten wir uns bei steigendem Lärmpegel gegen 22:00 Uhr zum „Abschluss-Baum-Markieren“ erneut hinaus. Wir kamen keine 30 Meter weit! Das Erdbeben, welches in dieser Nacht Dresden erschüttert haben muss, wurde von unseren Beiden ausgelöst!  Nachdem ich mich einsichtig umdrehte, um den „Druck“ von unseren Schnauzern zu nehmen, lernte ich in einem Schnellkurs das Surfen! Spike hatte -ganz im Gegensatz zu mir- irgendwie Griff unter den Pfoten. In einem ungeahnten Rekordtempo schlitterte ich -meinen Hund nicht loslassend- die Strecke zurück!  Frauchens Reaktion war typisch: ein höhnisches, nicht enden wollendes Lachen!

Um den weiteren Ablauf abzukürzen: Ich habe nie eine so rudelharmonische Nacht im Ehebett verbracht, wie in dieser Nacht. Zwölf Pfoten in einem Bett ohne Rangordnungs-Macho-Spiele. Benny sogar wechselnd unter Frauchens und danach unter Herrchens Bettdecke. Auch Spike zeigte seine soziale Ader und ließ meine Füße völlig unangeknabbert. 

Trotz des nachvollziehbaren Schlafdefizits (von Frauchen und Herrchen – die Hunde waren dank unserer Fürsorge super drauf!), begaben wir uns heute Vormittag auf die Elbwiesen. Dabei hörten wir häufig die Worte: „Zwerg- und Riesenschnauzer, Riesenschnauzer, toller Hund,“ … wenn die wüssten!