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Garten Eden – 2.Versuch

Aus den Kommentaren zum gestrigen Artikel ist zu entnehmen, dass Armina wieder zurück ist. Viele Informationen haben wir noch nicht. Hoffen wir, dass Armina den zweiten Anlauf zur Rudelintegration besser nutzt.

Wer immer Armina in der Nacht fand – unbekannter Weise meinen Dank!

Euch, Familie K., noch einmal viel Glück mit der Kleinen und danke für die schnelle Kontaktaufnahme.

Paradies gefunden!

Armina scheint ihr verlorenes Paradies wieder gefunden zu haben. In Riesa wird sie zu Hause sein. Die Familie hat meine Erwartungen übertroffen: freundlich, mit Hundeverstand, gestanden und liebevoll!

Von den Gefühlen noch übermannt, nur kurz:

Danke Heike (Arminas eigentliches Frauchen), für Deine tolle Arbeit und Dein Engagement!

Danke liebes neue Rudel, für den freundlichen Empfang für Armina!

Danke ALLEN, die direkt oder indirekt dazu beitrugen, dass „unsere“ Armina ein neues, tolles, Heim gefunden hat!

ARMINA – wir drücken Dir die Daumen für ein glückliches Hundeleben in Deinem neuen Rudel!

Vermittlung 1 – gescheitert

Gestern Vormittag kam ein Anruf. Die ersten Interessenten (wie schon gesagt sehr nett), fanden das „Schwanzgeld“  von 150,-€ für die „Kleine“ als unangemessen hoch.  Pokerten sie? Ich weiß es nicht! Fakt ist, dieser Obolus liegt weit unter dem hier üblichen Betrag für einen Tierheimhund.

Was die Erstinteressenten nicht wissen konnten, am Freitag hat sich ein weiterer Interessent -erst bei mir telefonisch und dann im direkten, perönlichen Kontakt mit Armina-Frauchen- auf die absolute Favoriten-Position geschoben. Nach dem Verlust seines Hundes ist er (sind sie) auf der Suche nach einem neuen Begleiter. Armina und Armina-Frauchen waren richtig angetan von diesem Paar. Da ich, außer ein paar kurzen Worten am Telefon, die Leute nicht kenne, kann ich nur hoffen, dass die Aussagen der Armina-Ziehmutti stimmig sind.

Für mich war es toll zu erfahren, dass dieses Paar sich sofort auf den Weg zu Armina begab. Heute Nachmittag treffen wir uns persönlich – ich bin gespannt, wie ein Flitzebogen.

Armina – neue Besitzer?

Wie bereits angekündigt, fand gestern Nachmittag das erste Aufeinandertreffen von den möglichen Neubesitzern und Armina statt.

Um es kurz zu machen: Nette, junge Leute, die gleich ihre Nachbarn mitbrachten, um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen – tolle Idee und Respekt vor dieser Weitsicht! Weniger euphorisch, als ich dachte, war es ein nettes Aufeinandertreffen der beiden (möglichen) Rudelparteien. Armina benahm sich so, wie ich sie kenne: kontaktfreudig, unaufdringlich und zugänglich. Wenn alles klappt, hat Armina den 6-er im Lotto und die Interessenten einen lieben Familienhund. Daumen drücken !

Vorher war ich mit Spike noch für ca. eine Stunde in der Weite dieser idyllischen Gegend. Für einen Stadtmenschen ist es unnatürlich und unwahrscheinlich beruhigend, den Horizont so weit weg und unverbaut zu sehen. Mein „Junge“ benahm sich mustergültig. Sein „Kalb austreibend“, hörte er wie auf dem Hundeplatz. Schnüffeln, sprinten, W E I T E betrachten – ein Hundeleben kann so toll sein! Als er dann noch ein Flüsschen fand, um zu trinken, war seine Welt in Ordnung. Meine aber nicht mehr! Kann denn keiner den Hunden beibringen, dass Moder und Schlamm nicht nur dreckig sind (damit kann ich nunmehr leben) sondern teilweise bestialisch stinken??? Unser Auto war eine Duftoase für jede Schmeißfliege!

Hunde sind Nasentiere – das ich nicht lache!

Aber bei diesem Anblick darf er ALLES!

Hilfe für Armina

Das Tagebuch etwas missbrauchend, bitten wir alle Leser und Interessenten:

Wenn Sie uns bei der Suche nach einem neuen Herrchen / Frauchen für unser „Patenkind“ Armina unterstützen wollen, so drucken Sie bitte unseren Hilferuf aus und platzieren ihn an geeigneter Stelle.

Danke für Ihre Hilfe und Ihr Verständniss, aber so langsam „rennt“ uns die Zeit davon!

Armina und die Schnauzer

Nach langer Abstinenz konnten wir gestern Abend unsere „Kleine“ besuchen. Sie wird eine richtig schöne Schäferhündin. Von ihren ursprünglichen 18 kg legte sie in zwei Wochen auf 26 kg zu. Die „Pflegemutti“, hat mit viel Liebe und voller Sachverstand die schlimmsten Spuren des unschönen Vorlebens beseitigt.

Beim zweiten Aufeinandertreffen benahmen sich unsere Schnauzer mustergültig. Als gäbe es nichts Normaleres auf der Welt, wurde Armina schwanzwedeln begrüßt und im anschließenden Freilauf mit ins Rudel integriert. Spielansätze von Benny ignorierte sie zwar weitgehend, ließ sich jedoch auch nicht die Butter vom Brot nehmen. Spike war mehr mit sich und der Freiheit auf dem großen Feld beschäftigt. Annäherungen (beidseitig) gab es aber mehrere, die problemlos und eifersuchtsfrei verliefen.

{besps}armina2{/besps}

Noch vier Wochen, dann muss die Kleine von ihrer Pflegemutti weg. Wer kann sich um dieses anhängliche und liebebedürftige Schäferhundemädchen kümmern???

 

 

 

Armina – eine Woche in Freiheit

Aus Zeitmangel nur kurz die Information:

Der Wochenendbesuch bei Armina hat uns sehr optimistisch gestimmt. Sie sieht wieder aus wie eine Hündin, wenngleich eine etwas magere. Ihre Ziehmutti ist von ihr hellauf begeistert.

Auch unsere beiden „Triebtäter“ fanden das Hundemädel sehr reizend.

 

Für potentielle Interessenten und Unterstützer: die unbearbeiteten Fotos vom Wochenende.

Wir gehen fremd – und sind stolz darauf

Dem -meinerseits umstrittenen- Ausspruch: „Todesstrafe für Kinderschänder“ möchte ich eine gelindere Alternative hinzufügen:

Bastonade für Hundequäler!

Sonnabend: Wie befürchtet, haben wir uns die geschundene Deutsche Schäferhündin angesehen. Zerlumpt, Schrunden, Schuppen und geschlagen – aber Augen, die ein Herz erweichen. Wo findet man für so ein Tier Hilfe? Natürlich im eigenen Hundesportverein. Kontrolle der Papiere – Impfungen waren o.k. . Ins Auto konnte ich sie nicht nehmen, unsere Schnauzer fahren immerhin später darin. Also bewältigten wir einen Fußmarsch, der für mich Konditionsembryo nahe an der Landstreicherei dran war. Isoliert, aber mit viel menschlichem Kontakt, erhielten wir hier die fachliche Hilfe, die wir brauchten und Armina (lat. die Kämpferin) Zuwendung, die sie wohl noch nie in ihrem knapp zweijährigen Leben außerhalb des Zuchtzwingers erfahren hat. Allen anwesenden Vereinsmitgliedern ein dickes Kompliment, für die Unterstützung! Kati, Deine „erste Hilfe“ Rasur war super und extrem hilfreich, der Gestank ist heute schon erträglich.

Zurückbringen ging nicht (war so vorher sicherheitshalber abgestimmt), also Hundepension organisieren – sonnabends nachmittags ähnelt das dem Spiel „Reise nach Jerusalem“. Mit vielen unbekannten Helfern aus dem Tierschutz gelang das Kunststück und ab ging es nach Niederau.

Sonntag: Nach einer unruhigen Nacht, mit vielen ungeklärten Fragen, kam der Moment des Zusammentreffens mit dem -noch nüchternen- Hundebesitzer. Langer Rede -kurzer Sinn: Für einen stolzen Betrag kauften wir ihm Armina Team vom Niemberger Eck ab. Die Frauchenbekannte, die uns in die ganze Sch… eingebrockt hat (und das meine ich in Bezug auf den Saustall und die Hündin wörtlich), war in der Zwischenzeit aktiv und hat eine Tierpension in Ebersbach organisiert, wo Armina von einer sehr kompetenten Dame wieder aufgepäppelt werden kann.

Wir stehen emotional immer noch zwischen „Baum und Borke“. Weggeben oder ins Rudel integrieren? Da wir den Kontakt zwischen den drei Hunden vermieden haben, wissen wir immer noch nicht, wie unsere beiden „Schwarzen“ auf die „Schwarzbraune“ reagieren.

Wenn Sie jemanden kennen, der einen kennt, der einen kennt, der einen rassereinen DSH adoptieren will, so behalten Sie es bitte für sich!
Sollten Sie sich dahingegen sicher sein, dass ein echter „Hundemensch“ einer dankbaren Schäferhündin mit einer sehr unglücklichen Vorgeschichte behilflich sein will, dann kontaktieren Sie mich bitte.

Hier die Daten:

  • DSH-in
  • SZ-Band: 108 / 2214259
  • geb.: 10.11. 2007
  • wahrscheinlich „Westlinie“ (ich kenne mich damit nicht aus), also die, mit dem niedrigen Geläuf

(Bilder nach einem Tag in „Freiheit“)

Schäferhündin in Not – was tun

{jcomments on}Von einer Frauchenbekannten haben wir gerade erfahren, dass eine zweijährige (wohl reinrassige) Schäferhündin, schon durch viele Hände gegangen, kurz vor dem totalen Knockout steht.

Irre und bekloppt, wie wir sind, geben wir uns wirklich dem Gedanken hin, das Hundemädel zu adoptieren. Getreu dem Gedanken, wenn man schon mit zwei „richtigen Hunden“ [entsprechend unseres Leitsatzes: „Schnauzer, alle anderen sind nur Hunde!“] nicht zurecht kommt, kann man auch noch eine Schäferhündin verziehen.

Vielleicht kann man in einer kurzen Revierbeschnupperphase herausbekommen, wie sich unsere beiden Schnauzer einer Dame gegenüber verhalten.
Eifersucht wird dabei wohl eine große Rolle spielen, hat sich Benny doch voll an Frauchen und Spike (Einstein) vollständig an mich gebunden.

Wie macht man es richtig? Das war der geniale Einstieg ins Wochenende!

Hundehalter gibt es … :cry: