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Frauchen dreht am Rad

… und das ist wörtlich gemeint!

In ihrem immerwährenden Drang nach neuen Aktionen für Herrchen, wie dieser Spike noch besser auslasten, bespielen und trainieren kann (wer hat denn hier im Rudel den FH2-Hund?) hat Frauchen eine neue Foltermethode gefunden! Zughundesport ist das aktuelle Zauberwort. Wenn Ihnen also in Kürze mitten in der Dresdner Innenstadt ein Musher mit einem abgekämpften Riesenschnauzer begegnet, dann bin ich das!
Ich stelle mir das bildlich so vor: Bei 20 Grad über Null hetzt ein Riesenschnauzer mit heraushängeunder Zunge vor einem kufenlosen Schlitten her, auf dem Herrchen in Fellmütze und dicken Fausthandschuhen „Straight ahead“ & „Go“ brüllt. Immer in der Hoffnung, daß abseits des Weges keine läufige Hündin Spike auf abwegige Gedanken bringt.

Doch der Reihe nach. Vor ungefähr einem halben Jahr lief im Fernsehen eine gut gemachte Dokumentation über Zughundesport.
Das ist in etwa das Gleiche, wie Nordic Walking: Menschen, denen man die Ski geklaut hat, laufen Stöcke schwingend durch die Parkanlagen der Stadt auf der Suche nach Schnee… im Hochsommer.
Hundezugsport ist Schlittenhunderennen; ebenfalls ohne Schnee und ohne Schlitten.

Damit Herrchen auch ja keinen Rückzieher machen kann, hat Frauchen Spike und Herrchen gleich für einen Ganztageskurs im Januar in Tambarz Dietharz angemeldet.

Der Kontakt klingt wirklich vielversprechend! Aber warum hat Frauchen im Vorfeld bei Ihren Eltern nachgefragt, ob diese Benny für ein bis zwei Tage übernehmen könnten? Sollen etwa wieder nur wir „ganzen Kerle“ arbeiten und der Zwerg bekommt eine Extra-Streicheleinheit?

Wie gesagt: Frauchen dreht am Rad!
Meine Ziele für 2013 waren die IPO FH mit Spike, der beim Fährten offensichtlich einen Mordsspaß hat. Jetzt darf ich wahrscheinlich mit einem Hundeschlitten auf Rädern in die Fährte fahren?

Allerdings hat das Ganze auch einen Vorteil: Sollte ich 2013 dazu kommen, mit Spike zu pilgern, wie ich es dieses Jahr eigentlich geplant hatte, kann der Riese sein Futter allein über den Jakobsweg ziehen … und mich vielleicht noch dazu?!

Winter in Schnauzerland

Benny, unser kleiner Sorgenschnauzer, hat seine Kackeritis überstanden. Der kleine Kämpe hat den Viren getrotzt und ist wieder oben auf!

Frauchen hatte letztes Wochenende von langer Hand eine Reise zu unserem Sohn in Wilhelmshaven geplant. Wie mit den Schnauzern verfahren? Ursprünglich war meine Idee, wir nehmen die Jungen mit auf große Fahrt. Nach weiblicher Rechenkunst und femeniner Logik, entschied Frauchen kurzerhand, dass wir bei unserem Sohn und nicht in der Pension nächtigen.
Die Satans Meute Herren hatten sich im Vorfeld schon bereit erklärt, den Großen in Obhut zu nehmen.

„Armes Haustier“: In den kältesten Nächten des Jahres musstest Du im Zwinger schlafen. Nichts gegen die Züchter, sie unternahmen Alles, um ihrem groß gewordenen Welpen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen!

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Benny geht es schlecht

Sonnabend, wir stehen -auf Frauchens Wunsch hin- mitten in der Nacht auf, um mit den Schnauzern Gassi zu gehen.
Bei der Heimkehr stellen wir fest: Hier stinkt irgend etwas ganz gewaltig! Ich schwöre, ich war es nicht!
Eine intensive Nasenarbeit -für Menschen schon ungewöhnlich- ergab, Ober- und Erdgeschoss sind gefüllt mit Stoffwechselendprodukten und dem Produkt der rückwärtigen Peristaltik. Es roch, wie kurz nach der Verwesung. Das Büro hatte im Bodenbereich überwiegend die braune Farbe angenommen, Treppe und Vorsaal sind gespickt mit glasig Erbrochenem.
Benny geht es – gelinde gesagt- Scheiße.
Der kleine Recke ist momentan nur ein Schatten seiner selbst. Er sucht die Ruhe, verkriecht sich in den stillsten und sichersten Ecken des Hauses und meidet jede überflüssige Bewegung.
Wir gehen momentan von einer Infektion aus und sehen uns seinen K(r)ampf kontrolliert-gelassen an, um notfalls sofort eingreifen zu können.

I Phone erstklassig verwiesen

Wieder einmal hat Frauchen eine geniale Idee. Wenn sie es schaffen sollte, ihre Arbeit rechtzeitig zu beenden (jawohl, Frauchen geht auch schon mal sonntags in aller Hergottsfrühe in ihre Firma), dann könnten wir doch schnell noch eine Fährte für die Schnauzer legen.

Gesagt, getan. Wir „ganzen Kerle“ bewachten das Haus, kümmerten uns um Augenpflege und inneres Gleichgewicht (ausschlafen ist auch für Schnauzer herrlich), während Frauchen ihren Steuerkrimskrams erledigt. Manchmal ist das Leben eben doch gerecht!

Aber schon gegen 10:00 Uhr war die Ruhe dahin. Frauchens Ordnungssinn ist manchmal anstrengend – für uns!

Im Fährtengelände angekommen wurden zwei Fremdfährten für die Super-Spür-Schnauzer gelegt. Unser Sohn und seine Freundin waren so nett, als völlig unbedarfte Fährtenleger zu fungieren. Sie machten mit Sicherheit alle Fehler, die man dabei machen kann und trotzdem war es genau das, was wir brauchten: Eine einfache Duftspur, die nicht hundgerecht gelegt wurde. Dafür noch einmal Danke an die beiden Nachwuchsfährtenleger.

Spike  suchte auf der Spur des Sohnemannes, dass es eine Freude war, hinter dem Riesen in 10m Entfernung herzulaufen. Trotz (gewünschter) Kreuzung der eigenen Spur hatte der Riese auf dem Acker keinerlei Probleme. Herrchen in heaven – Spike glücklich!

 

Bennys Fährte lag auf einer Wiese. Sandra wollte er nicht wirklich suchen. Nach ca. 30 Schritten gab der Zwerg entnervt auf. Hinken, schnüffeln und Frauchen mit einem erstklassigen Bei-Fuß-Sitz beeindruckend, zeigte der kleine Schnauzer deutlich: Ihr könnt mich mal!

 

Frauchen war kurz davor, ihrem über alles geliebten Zwergschnauzer, die Freundschaft und damit die Verpflegung zu entziehen. Benny stand kurz vor dem Debakel seines Lebens!

 

Ritter „Björn der Aufrechte“ wusste, was „alte Schule“ bedeutet. Kurz entschlossen legte das liebe, gute, fleißige, selbstlose  und herzensgute Herrchen auf dem Feld eine zweite Fährte für Benny. Viele Winkel, mäßig Futter, kaum Gegenstände und ca. 1500 Schritte.

Während der Liegezeit musste Spike die Benny-Gegenstände auflesen. Die Fährte war wirklich saumäßig gelegt (das ist keine Kritik, das wollten wir so, um zu sehen, wie weit die Jungs sind – sonst hätten wir Profis gebeten und keine Erstfährtenleger mit einer 2-Minuten-Einweisung). Spike kreiselte mehrfach, kämpfte sich aber auch in seiner 2. Fährte wunderbar ans Ziel.

Bennys zweiter Anlauf wurde getrübt von Herrchens Unruhe – hatte ich mein Handy mit oder lag es zu Hause? War da vorhin beim Fährtenlegen nicht so ein komisches Gefühl, als ob sich irgend etwas vom Gürtel gelöst hat? Bilde ich mir das nur ein? Wo ist mein Handy?

Frauchen, mit unglaublicher Ruhe, ging erneut hinter ihrem Zwergschnauzer in die Fährte. Hatte sie aufgegeben? Ahnte sie, was gleich geschehen sollte?

Benny musste nur aufpassen, dass er mit der kleinen Schnauze keine Furche in den Acker zieht. Bis auf einen Winkel suchte er quasi auf Schienen. Frauchen musste ihm bei dem einen oder anderen Gegenstand zwar sagen, dass er sich hinzulegen hat, aber wer legt sich schon gern bei gefühlten Minus 10 Grad auf den feuchtkalten Boden? Leider hatte Herrchen kein Handy dabei, sonst wäre Bennys „Knie-Liege-Verweisen“ das Foto des Jahres! Kurz vor dem Ende einer wirklich sehr gut gelaufenen  Fährte, legt sich der kleine Kerl auf einmal hin. Hallo, hier war nun wirklich kein Gegenstand mehr! Der Jackpot kommt in ungefähr 20 Schritten!

Der kleine Mantrailer hat doch tatsächlich Herrchens verlorenes Handy verwiesen! Frauchens triumphaler Blick, als sie das IPhome wie jeden gewöhnlichen Gegenstand empor hält, war allein schon den ganzen Sonntagsstress wert!

Total unterkühlt, aber unendlich glücklich, ließen wir den Sonntag geruhsam ausklingen. Spike mit seinen zwei Fährten war erst am Abend wieder ansprechbar. Benny, der „Ich finde Dein Handy Hund“ war Herrchens ganzer Liebling. Frauchen konnte sich mit der im zweiten Anlauf gezeigten Leistung völlig entspannt zurück lehnen. Ihr Hund hatte Herrchens -selbstverlorenes- Handy gefunden! Benny hier, Benny dort  … Wasser auf Frauchens geschundene Mühlen!

Wenn es Keiner weitersagt: „Auch wenn Du Frauchen an der Nase herum führst: Danke KLEINER! Ohne Dich wäre ich wirklich aufgeschmissen gewesen!“ Spike hat 2x spitzenmäßig gesucht – aber Du – kleiner Mann- hast mir einen Haufen Ärger erspart!

100 Punkte für den Zwegschnauzer und ein riesen Dankeschön an Frauchen- seine Hundeführerin-, die dem besten Suchhund der Welt beibrachte, wie man Herrchens Telefon auf einem unendlich großen Acker wieder findet!

 

Freud und Leid – so nah bei einander

Nach zwei missglückten Anläufen ( einmal sagte der Fährtenleger ab, einmal der Prüfer), wollten wir es am Sonnabend wissen!

Frauchen mit Benny wollte die FH1 ablegen, Herrchen mit Spike die FH2.

Spike FH2

Einstein von der Satansmeute ist ein richtiger FÄHRTENHUND!!!

Übersetzt heißt das, er kann jede Fährte zu einem Erlebnis machen. Der Fährte folgen ist ja simpel, also zeige ich dem „Nasenblinden“ da hinten mal, wie ich mir eine Fährte vorstelle: Ich bleibe in der Spur, das ist so einfach, dass ich auch noch nebenbei die gesamte Umgebung beobachten kann! Ab und an soll ja mal Futter in der Originalverpackung vorbeikommen, das werde ich garantiert nicht verpassen! Wenn Du Leinenbeschwerer hinten „alt aussiehst“, kann ich hier vorn glänzen!

Mit Sicherheit war das seit langer Zeit die schwächste Fährtenarbeit, die Spike zeigte. Wir legten vor ca. 2 Wochen eine Fährte mitten durch ein „rehverseuchtes“ Waldstück und er hat beinahe eine Furche mit der Schnauze in den Waldboden gegraben!

Fazit: Spike hat einen Mords-Spaß an der Sucharbeit. Winkel- und Gegenstandsarbeit sind einfach unschlagbar! Auf den langen (oder besser langweiligen) Geraden wirkt er teilweise unkonzentriert bzw. unmotiviert. Wird die Aufgabe anspruchsvoller, sucht er hervorragend!

Seine Lust am Finden der Fährte hat unserem Gespann hier bei der Prüfung wohl „den Hintern gerettet“!

Danke Großer!

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Benny FH1

Frauchen wurde von Herrchen überzeugt, die FH1 zu versuchen. Sie schwankte zwischen dieser Prüfung und der Vorstufe – FPR3. Hätte ich mir doch auf die Zunge gebissen!!!

Nach den vorangegangenen Prüfungsausfällen waren wir beide sehr entspannt, hatten wir uns doch schon 2x umsonst aufgeregt und mit Adrenalin vollgepumt. Prüfungssituationen sehen anders aus. Vielleicht hat den Ausschlag gegeben.

Benny  wollte wohl beweisen, dass in seinem Stammbaum auch ein „Schweinehund“ vorkommt: Er ging zügig in die Fährte, um relativ schnell festzustellen, dass es bei Frauchen trockener und nicht so anstrengend ist. Winkel überlief er, um diese dann in großem Bogen wieder zu finden. Gegenstände zeigte er an, in dem er mit diesen (immerhin im Platz) spielte. Ein abseits liegender größerer Stein wurde markiert.

Der Prüfer hatte wirklich eine Engelsgeduld, aber nach 2/3 der Fährte war es auch diesem wohlwollenden Herren zu viel. Abbruch!

Frauchen ist „sauer, wie eine Essigfliege“! Ihr Liebling (nicht Herrchen, sondern Benny) musste die Nacht getrennt von ihr verbringen …das ist die Höchststrafe!

Danke und Fazit

Allen, die sich mit uns für unser Rudel engagiert haben, möchte ich ein herzliches Dankeschön sagen! Namentlich: Katrin (Motte-Mutti), Rita und die SATANS MEUTE Leute: Gabi & Uwe!

Wahrscheinlich ist die Umstellung der Methodik von deduktiv („Ich zeig dir alles, damit du keine Fehler machst!“) auf induktiv („Fehler gehören im bestimmten Umfang zum Lernen dazu!“) für Benny einfach nur zu kurzfristig gewesen. Bei Spike hat es wunderbar funktioniert. Während Spike aus Lust am Fährten sucht, fährtet Benny aus Liebe zu Frauchen. Auch diese unterschiedliche Motivation hat sich in der Prüfungssituation niedergeschlagen. Benny, außer Frauchenkontrolle, hat gemacht was er wollte. Spike ebenso – er wollte Fährten.

 

Wenn man im Team übt und gemeinsam einem Hobby nachgeht, ist es verdammt schwierig sich zu freuen, wenn der Partner Pech hat. Herrchen traut sich nicht, stolz zu jubilieren, was für einen Oberhammer-Suchhund er hat, ist doch jede derartige Äußerung ein kleiner Nadelstich wider Frauchen. Frauchen hat aber einen maßgeblichen Anteil an unserem Erfolg! Sie ist es, die uns immer wieder in die raue Natur schickt, um irgend welche abgestorbene Körperteile in Wald und Flur zu verlieren um danach die Schnauzer auf dieser Duftspur ihr Futter finden zu lassen.

Frauchen, alle 10 Pfoten lieben Dich!

Die Sache mit dem Wurm drin

Momentan gibt es die einen oder anderen Unannehmlichkeiten. Nicht, dass Frauchen neue Aufträge für Herrchen und die Schnauzer hätte, sie ist dieses Mal unschuldig (fällt schwer zuzugeben, ist aber so!).

Seit Monaten bereiten wir uns auf die Fährtenprüfungen mit den „Schwarzen“ vor. Motte Mutti bereitet uns intensiv vor und wir nehmen die professionelle Hilfe der Satans Meute Leute in Anspruch, um dann bei zwei aufeinanderfolgenden Prüfungsterminen jeweils eine Absage zu erhalten. 24 Stunden vor dem ersten Prüfungstermin erfahren wir, dass sich der Fährtenleger verletzt hat. Eigentlich kein Problem, da die Hunde eine Fremdfährte suchen sollen. Jeder dahergelatschte Passant hätte da seine Körperteile (-partikel) verstreuen können, das wurde aber so nicht von allen Teilnehmern gesehen. Also fiel die Prüfung aus.

Die zweite Prüfung, in einem anderen Verein, wurde abgesagt, weil der Prüfungsleiter kurz vor Ultimo abgesagt hat. Persönliche, private oder gesundheitliche Probleme …wir wissen es nicht!

Ich bin gespannt, wann die Hiobsbotschaft zum dritten und letzten Prüfungstermin am 3.11. kommt! Das Training dazu fiel ja schon dem ersten Wintereinbruch zum Opfer: Nicht die Hunde, Herrchen hat gefroren wie ein Schneider! …ob Frauchen da nicht doch irgend wie die Finger im Spiel hatte?

Jede Wette, dass es am Sonnabend ein Orkantief mit geschlossener Schneedecke bei über 40°C Bodentemperatur gibt, nur damit die Schnauzer keine Prüfung ablegen können!

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Zwischen Herbst- und Winterbildern liegt eine Woche.

Ich wußte doch, warum ich Frauchen bat, die Teller komplett leer zu essen!

Mit dem Riesen beim Survival-Training – Frauchen nennt es Urlaub!

Frauchen hatte -trotz all des Stresses um die Zertifizierung ihrer Firma- offensichtlich genug Zeit, sich um im Internet nach Ferienhäusern umzuschauen. Kein Wunder, Herrchen musste ja den Schriftkram und die Hundebetreuung übernehmen ;-)!

Sie fand in Deven -ein Dörfeleinchenchen in der Nähe von Waren an der Müritz- ein phantastisches, komplett und liebevoll eingerichtetes, hundefreundliches Feriendomizil. Die Vermieter sind Hundemenschen, das ca. 4000 qm große Grundstück ist komplett eingezäunt, und die Umgebung lädt zum Wandern in der Natur ein! Die „zufällig“ vergessenen Zerrseile, Bälle und sonstigen Hundespielzeuge … hundeparadiesisch!

Warum wir so ein großes Areal buchten, erschließt sich weder Spike noch mir! Frauchen war bemüht, uns „Großen“ in die Weiten des Müritzer Seenlandes zu schicken. Benny mit seinen kurzen Beinchen wurde derweil durch Brennesseln getragen und durfte sich ein Loch ins Fell kraulen lassen.

Urlaub, das bedeutet Ausschlafen, gemütlich Bummeln, in Cafés einkehren und Ruhe tanken – aber nicht mit Frauchen! Wecken war gegen 7:00 Uhr angesagt – so viele Sonnenaufgänge habe ich die in diesem Jahr noch nie gesehen! Den Schnauzern war es egal, Frauchen mit ihrer Frühaufstehermentalität war in ihrem Element …nur Herrchen fragte sich mehrfach inmitten des Ackers: Hallo, was mache ich hier mitten in der Nacht auf dem Acker???

Ausflüge in das vor der Haustür liegende Waren, das benachbarte Neubrandenburg und das etwas entfernte  (100 km) Greifswald wurden nach Hundebedürfnissen geplant. Frauchen war clever genug, Herrchen danach mit dem Riesen allein in die Wüste zu schicken.  Spaziergänge von der Länge des „Marsches der Bewährung “ bei der NVA , führten Spike und meine Wenigkeit durch Morast, wirklich undurchdringlichen Wald (der Riese hat mich toll hindurch gelotst) und …eine wunderbare Landschaft. Es ist schon faszinierend zu erleben wie hingebungsvoll ein Riesenschnauzer in der „Wildnis“ auf seinen Menschen aufpasst; Frauchens Konzept ging voll auf: In dieser Zweisamkeit, in der Hund und Mensch aufeinander angewiesen sind, hat sich unsere Bindung (Riese und Herrchen) noch wesentlich verstärkt.

Frauchen kümmerte sich liebevoll um den Zwerg, immer darauf bedacht, dass Benny wie ein richtiger Schutzhund gefordert, dabei aber nie überfordert wird. Gemeinsam mit ihren mitgereisten Eltern verhätschelten Frauchen und Schwiegerleute den Zwerg. Dieser genoss seine Zuwendung in vollen Zügen! Eine klassisch bayrische Eckbank okkupierte der kleine Mann nach dem Motto: „3-2-1-MEIN’s!“ Niemand machte ihm diesen Platz streitig.

Der Urlaub war großartig und ein voller Erfolg, wenn auch anstrengend für Spike und Herrchen und für Benny mit Frauchen eine genutzte Chance, die Streichel-Commnity zu festigen und das Streichle-Barometer um eine neue Stufe zu erweitern.

Frauchen und die Quadratur des Kreises

Es ist einfach nicht möglich, ein Spitzenereignis zu wiederholen … es sei denn, man besucht die Satans Meute Profis erneut!

Vor fast einem Jahr genau, hatten wir die einmalige Chance, bei Gabi & Uwe ein Fährtenwochenende erleben zu dürfen. Das war damals schon nicht mehr zu toppen! Und doch ist genau das jetzt geschehen!

Frauchen hatte sich in den Kopf gesetzt, eine Neuauflage dieses Fährtenwochenendes zu erleben. Die Profis -und diese Bezeichnung ist noch tief gestapelt- Gabi & Uwe nahmen sich freundlicher Weise wieder uns und unseren Hunden an. Wir möchten nicht eine Minute, dieses intensiven und zeitgleich so freundschaftlichen Wochenendes missen!!!

Ich beginne -atypisch- mit dem Fazit:

  • Überlege warum Dein Schnauzer wie reagiert und gehe dann Deinen für dich stimmigen Ausbildungs-Weg!
  • Nimm Hinweise von Freunden als Anregung, aber hinterfrage sie und integriere sie nur, wenn sie für dich und deinen Schnauzer 100-%-ig nachvollziehbar und passend sind!“
  • Lasse Dich nicht von deinem Schnauzer-Hundeführer-Weg abbringen … die vierbeinigen Jungen wissen, wie sie die Aufgabe lösen können, wenn du sie nicht daran hinderst!
  • Denke immer daran: Schnauzer und Mensch sind Partner, die aus Freude an der gemeinsamen Aufgabe / Herausforderung miteinander fährten, jeder an seinem Ende, jeder mit seinen Stärken …und manchmal auch mit seinen Trieben.

Für die Aufarbeitung dieses: Hunde, Hundeführer und Satans-Meute-Protagonisten schlauchenden Wochenende benötige ich noch etwas Zeit, und werde Ende der Woche meinen Beitrag hier veröffentlichen.

An dieser Stelle möchten wir „Einsteins Mutti“ und „Onkel Uwe“ einfach nur DANKE! sagen.

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Frauchen hat Zahn

Nach all dem beruflichen Stress der letzten Wochen und Monate, hat Frauchen heute eine Zahn-OP überstanden. Somit liegt das Thema Hundebespaßung auf Herrchens Schultern.

Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie die Schnauzer Frauchens misslige Lage zur Kenntnis nehmen. Spike kratzt an Frauchen Schlafzimmertür, als wisse er, dass sie leidet. Benny, Frauchens gute Seele und personengebundener Bodyguard, läuft durch das Haus, als wäre ihm eine Schraube in den Kieferknochen gedreht worden.

Herrchen hat sich in den letzten Tagen zwar alle Mühe gegeben, Frauchen in  der Fährte, beim Füttern, Spielen oder Gassi-Gehen zu kompensieren … er ist aber nicht einmal halb so gut wie die „Graue Eminenz“ des Rudels!

Beim Fährten wird deutlich, dass Benny zielstrebig und konzertiert suchen kann, …wenn er will. Spike geht die Fährtenarbeit nach dem Credo unseres Wilhelmshavener Sohnes an: „Versuchs mal mit Gemütlichkeit“.

Bei all der Freude, mit der Spike fährtet, bleibt es Herrchen ein Rätsel, warum der Große schludrig und unkonzentriert sucht. Benny hingegen schnüffelt von A bis Z tief in der Fährte, nimmt  die Winkel wie ein Großer und verweist die Gegenstände, als hätte es nie ein Problem damit gegeben.

 

 

 

Damenbesuch

Während die Großen bienenfleißig zum Hundesport fuhren, empfing Frauchen mit Benny Damenbesuch. Eine Bekannte hatte sich angekündigt und gleich zwei wunderschöne Zwergschnauzerdamen mitgebracht. Das war eine Premiere: Fremde Hunde mi Benny allein in seinem Revier.

… und so ging es ab:

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Benny ist jetzt noch fertig! Die geballte Frauenpower war zu viel für den kleinen Recken. Er liegt zusammengerollt neben Frauchen und träumt von den beiden Zwergschnauzerdamen. Endlich einmal gleich große Schnauzer, dazu noch Mädchen … Schnauzerherz, was willst du mehr?